Ultras von Essen betonieren Eingang vor DFB-Pokalspiel zu - BILD
Krasse Aktion einiger Ultras von Drittligist Rot-Weiss Essen! Vor dem Spiel in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen RB Leipzig am Dienstagabend (18 Uhr/Sky) betonierten sie den Eingang zum Gästebereich zu.Fass mir den Artikel zusammen
Wie die WAZ berichtet, wurde die „Umbaumaßnahme“ am Morgen entdeckt. In eine Holzeinfassung wurde Beton gekippt und damit zwei Eingangstore miteinander verbunden, sodass sich der Zugang nicht öffnen ließ.
Mitarbeiter der Stadt Essen mussten ran und den Beton entfernen. Auch Angestellte von Rot-Weiss Essen bemühten sich, den Schaden schnell zu beseitigen. So soll gegen 10 Uhr das Tor wieder funktionsfähig gewesen sein.Welche Folgen hat die Beton-Aktion für Rot-Weiss Essen?
In der ersten Runde hatte RB Leipzig Regionalligist Trier mit 6:0 besiegt. Das war der einzige Auswärtssieg in dieser Saison bislang. Rund 550 Fans werden RB begleiten. Rund 20.000 Zuschauer passen ins Stadion an der Hafenstraße.
Im DFB-Pokal kam es immer wieder zu Fan-Protesten gegen RB Leipzig. 2016 wurde im Erstrunden-Spiel bei Dynamo Dresden ein abgetrennter Bullen-Kopf in den Stadion-Innenraum geworfen. 2022 gab es einen Buttersäure-Anschlag auf das Fanfest beim Finale gegen den SC Freiburg in Berlin.
Im Jahr 2025 versuchten Ultras in Sandhausen ein Plakat mit der Aufschrift „Scheiß Red Bull“ über dem Leipziger Fanblock zu platzieren – es drohten Ausschreitungen. Und im selben Jahr verwüsteten Magdeburger Chaoten beim Spiel in Leipzig den Gäste-Fanblock.
Personell: Christopher Nkunku fehlt weiterhin mit Adduktorenproblemen und wackelt auch fürs Samstag-Spiel auf Schalke. Innenverteidiger Maxime Estéve hat gegen Elversberg einen Schlag abbekommen und steht vorsorglich nicht im Kader. Im Tor steht planmäßig, wie schon gegen Elversberg (4:0), Örjan Nyland.Was sollte ich als Nächstes lesen?
Gegner Essen ist daheim noch ungeschlagen, hat aber ebenfalls personelle Sorgen. So droht Marek Janssen wegen Rückenschmerzen auszufallen. Rot-Weiss Essen wäre dann ohne drei gelernte Angreifer.
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