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Russischen Angaben zufolge sterben bei der Minenräumung bei Oleschky ein russischer Soldat und ein weiterer Mensch. An den Vorbereitungen seien auch US-Bürger beteiligt, erklärt Jana Lantratowa, die sogenannte russische Menschenrechtsbeauftragte. Journalisten aus der Ukraine, Rus...

Russischen Angaben zufolge sterben bei der Minenräumung bei Oleschky ein russischer Soldat und ein weiterer Mensch. An den Vorbereitungen seien auch US-Bürger beteiligt, erklärt Jana Lantratowa, die sogenannte russische Menschenrechtsbeauftragte. Journalisten aus der Ukraine, Russland und den USA beobachten demnach den Prozess. 

In der von Russland ausgehungerten südukrainischen Frontstadt Oleschky beginnen die Evakuierungen und die Versorgung der Bevölkerung mit Hilfslieferungen. Dies teilt der Fraktionschef der Partei des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, David Arachamija, auf Telegram mit. Die von den USA vermittelte sechstägige lokale Waffenruhe halte, fügt er hinzu. Über weitere Einzelheiten soll bald informiert werden. Bilder des Nachrichtenkanals "Nexta" zeigen indes den Menschenrechtsbeauftragten der Ukraine, Dmytro Lubinets, im Gespräch mit erschöpften und weinenden Bewohnern von Oleschky, die diesem dankten.

Die EU will bis Ende 2026 ein Abkommen über die Rüstungsindustrie mit der Ukraine unterzeichnen, um im nächsten Jahr zwei Drohnenzentren zu errichten, wie der EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis bekannt gibt. "Ich freue mich, an der historischen Ankündigung der ersten beiden europäischen Pilotzentren für Drohnentechnologie teilzunehmen, die 2027 eingerichtet werden sollen", sagt Dombrovskis bei einer Veranstaltung der Nato in Riga. "Bei der Entwicklung von Drohnen und Systemen zur Abwehr von Drohnen hat Europa einen wesentlichen Vorteil: unsere Partnerschaft mit der Ukraine", so Dombrovskis. Die beiden Drohnenzentren, die in Lettland und den Niederlanden eingerichtet werden sollen, sind Teil des EU-Verteidigungsprojekts Decoder, das darauf abzielt, die Drohnenproduktionskapazitäten Europas zu stärken. Auf X schreibt Dombrovskis: "Der europäische Luftraum ist zum Schlachtfeld geworden. Russland versucht, uns einzuschüchtern. Das wird ihm nicht gelingen."

Für die Evakuierung von Zivilisten aus der von Russland besetzten südukrainischen Frontstadt Oleschky stehen 25 Busse mit 750 Sitzplätzen bereit. Dies teilt der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez mit. Die verbliebenen Einwohner könnten die Stadt sicher verlassen. Zudem unterstreicht Lubinez die Bedeutung der von den USA vermittelten sechstägigen Feuerpause, die aufrechterhalten werden müsse.

Die unabhängige russische Zeitung "Nowaja Gaseta" stellt nach eigenen Angaben angesichts des Drucks der russischen Behörden ihre Arbeit ein. "Die 'Nowaja Gaseta' hört auf zu existieren", sagt Chefredakteur Sergej Sokolow in einer auf YouTube veröffentlichten Videobotschaft. "Die russischen Behörden, die russischen Geheimdienste haben die Redaktion dazu gezwungen, ihre Arbeit einzustellen." Die "Nowaja Gaseta" war viele Jahre Russlands führendes unabhängiges Medium. Wegen der Recherche und der kritischen Berichterstattung zur Menschenrechtslage in Russland stand die Zeitung stark unter Druck. Sechs ihrer Mitarbeiter wurden ermordet, darunter die Journalistin Anna Politkowskaja, die am Geburtstag von Kremlchef Wladimir Putin vor 20 Jahren erschossen wurde. Die russischen Behörden stuften die Zeitung als sogenannten ausländischen Agenten ein. Chefredakteur Dmitri Muratow von der "Nowaja Gaseta" war 2021 für seinen mutigen Kampf für die Meinungsfreiheit mit dem Friedensnobelpreis geehrt worden.

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https://www.n-tv.de/politik/11-55-Munz-Nordeuropaeer-telefonieren-mit-Putin-darum-ging-es-id30859357.html
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