+++ 06:15 Wichtige Brücke in Kiew bei russischem Angriff beschädigt - Zugverkehr eingestellt +++

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Die Ukraine führt in der Nacht offenbar einen großen Drohnenangriff auf Moskau aus. Bürgermeister Sergej Sobajin spricht zunächst von 59 Drohnen, die innerhalb von 90 Minuten im Gebiet Moskau abgeschossen worden seien. Inzwischen ist von 121 Drohnen die Rede. Russland meldet nur ...

Die Ukraine führt in der Nacht offenbar einen großen Drohnenangriff auf Moskau aus. Bürgermeister Sergej Sobajin spricht zunächst von 59 Drohnen, die innerhalb von 90 Minuten im Gebiet Moskau abgeschossen worden seien. Inzwischen ist von 121 Drohnen die Rede. Russland meldet nur abgefangene Drohnen, über mögliche Treffer gibt es keine Informationen. Die russische Luftfahrtbehörde hat den Betrieb auf den vier Flughäfen der Region zeitweise eingeschränkt.

Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt gegen zwei Belarussen, die im Raum Nürnberg einen Sabotageanschlag geplant haben sollen. Nach Informationen des "Spiegel" hatten die Tatverdächtigen offenbar vor, in der Nähe einer Bahnstrecke und einer Stromtrasse Feuer zu legen. Die beiden Männer im Alter von 39 und 50 Jahren befinden sich bereits seit Anfang Oktober in Untersuchungshaft. Auch die rumänischen Sicherheitsbehörden ermitteln gegen die Belarussen: Sie sollen demnach in der Nacht zum 14. September an einem Brandanschlag auf einen Industriepark in der rumänischen Stadt Brașov beteiligt gewesen sein. Dort hat auch ein Rüstungsunternehmen Produktionsstätten. Nach Erkenntnissen des rumänischen Geheimdiensts SRI sollen die Beschuldigten einem von Russland gesteuerten Spionage- und Sabotagenetzwerk angehören.

Der demokratische US-Senator Richard Blumenthal richtet eine Warnung an die Reederei, die eine Ladung russischen Diesels in die Vereinigten Staaten transportiert: Kehrt um, sonst riskiert ihr einen Verstoß gegen das US-Sanktionsrecht. Die Forderung des Senators kommt wenige Tage, nachdem Reuters berichtet hatte, dass der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker "Agioi Fanendes" mit 40.000 Tonnen russischem Diesel auf dem Weg nach New York sei - die erste Lieferung im Rahmen eines kürzlich von US-Präsident Donald Trump angekündigten Abkommens. Blumenthal verfasste einen Brief an Athanasios Martinos, den Geschäftsführer des Reedereiunternehmens Eastern Mediterranean Maritime Limited, und forderte ihn nachdrücklich auf, die Berichte zu bestätigen und das Schiff zurückzurufen. "Ich sende eine unmissverständliche Botschaft an Reedereien, deren Tanker illegalen russischen Diesel in unsere Häfen transportieren", erklärt Blumenthal in einer Social-Media-Nachricht, die dem Brief beigefügt war. "Kehrt um, solange noch Zeit ist."

Der niederländische Handelsminister Sjoerd Sjoerdsma fordert Europa nachdrücklich auf, sich für die Ukraine einzusetzen. "Lassen Sie mich ganz klar sagen: Dieser Krieg kann noch heute enden, wenn Russland beschließt, seine Aggression gegen die Ukraine einzustellen. Für die Niederlande ist dieses Szenario wirklich ganz eindeutig. Wenn man sieht, wie Russland Städte behandelt - nicht nur Kiew - und darauf abzielt, Ihr kulturelles Erbe auszulöschen, wird deutlich, was Moskaus Endziel ist, und das dürfen wir nicht zulassen", sagt er dem "Kiyv Independent". "Wir pflegen gerne Geschäftsbeziehungen mit der Ukraine und sehen derzeit keinen Grund, Geschäfte mit Russland zu machen. Nein, es kann also kein "Business as usual" mit Russland geben. Unser Ministerpräsident hat sich beim Europäischen Rat ganz klar dazu geäußert."

Die Zugangsstraßen in die russisch besetzte südukrainische Frontstadt Oleschky werden für eine humanitäre Hilfsaktion von Minen geräumt. "Es ist gerade äußerst wichtig, die Sicherheit der Wege zu gewährleisten, damit die Menschen die Stadt verlassen können", schreibt die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa bei Telegram. Sie bestätigt dabei noch einmal, dass die seit Dienstag geltende Waffenruhe zwischen russischen und ukrainischen Truppen an dem Frontabschnitt am Fluss Dnipro eingehalten wird. Zuvor hatte bereits ihr ukrainischer Kollege, Dmytro Lubinez, ebenfalls auf Telegram die Minenräumung und das Einhalten der Feuerpause bestätigt.

Der russische Präsident Wladimir Putin habe sich "gewünscht", dass First Lady Melania Trump bei der Aushandlung eines Waffenstillstands in der von Russland besetzten Stadt Oleschky im Gebiet Cherson vermittelt, erklärt Marc Beckman, ihr leitender Berater dem "Kyiv Independent". "Präsident Putin wollte unbedingt, dass sie sich daran beteiligt, und verfasste zudem einen offiziellen Brief, in dem er erklärte, dass sie als exklusive Vermittlerin seitens Russlands anerkannt würde", sagt Beckman. Laut Beckman habe das russische Militär vorgeschlagen, den Waffenstillstand um zwei Tage vorzuverlegen und seinen geografischen Geltungsbereich über Oleschky hinaus auf andere Teile des Gebiets Cherson auszuweiten, um humanitäre Hilfslieferungen und Evakuierungsvorbereitungen zu erleichtern. Die Ukraine stimmte dem Vorschlag zu.

Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt sich begeistert von SpaceX-Gründer Elon Musk. "Ich möchte betonen, dass Elon Musk ein Genie ist, ein echtes Genie", sagt Putin bei einem Ausstellungsbesuch im Rahmen des Russland-Afrika-Gipfels in Moskau und lobte das riesige Satellitennetzwerk des Milliardärs. Moskau stehe in Weltraumfragen in engem Kontakt mit den USA. Der russische Staatschef fügt hinzu, dass Moskau "trotz aller politischen Probleme" in Weltraumfragen den Kontakt zu den "US-Partnern, darunter auch Herrn Musk", aufrechterhalte. "Auch unsere Roskosmos und andere Unternehmen arbeiten zusammen", so Putin.

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https://www.n-tv.de/politik/14-36-Russland-Koennen-soviel-Diesel-liefern-wie-die-USA-wuenschen-id30859357.html
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